Wer, Wie, Was

Wer?

Der Name ist Programm. Hier schreibt Audrey über ihre Wandererlebnisse.

Und wer ist Audrey? Nun das Kurzportrait könnte lauten:

Lachanfälliges, redseliges, schreibwütiges, musikverknalltes Hamburger Thirty-Something mit rheinischem Migrationshintergrund. Seit 2016 wanderpassioniert, seit Geburt kommunikationspassioniert. Reicht das als Einstieg?

Wie?

Unter der Woche schreibe ich in der U-Bahn, im Park oder in der Mittagspause an meinem Wochenbeitrag, damit dieser dann irgendwann im Laufe des Sonntags veröffentlicht wird.

Was?

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber mein Plan ist, hier mit und mit meine entschärften Tagebucheinträge zu allen von mir unternommenen Fernwanderungen mit euch zu teilen.

Wieso, weshalb, warum?

Ich erzähle gern Geschichten und habe generell einen Hang zur Selbstdarstellung. Schreiben wollte ich schon lange wieder. Wieso dann nicht das (für mich) Angenehme mit dem (für andere) Nützlichen verbinden und meine Erlebnisse und Erfahrungen teilen.

Ich habe als Vorbereitung auf meine eigenen Wanderungen immer versucht, möglichst viele Reiseblogs zu finden, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, was mich erwartet. Stellenweise war ich überrascht, wie wenig Erfahrungsberichte ich finden konnte, manchmal hätte ich gern mehr Details erhalten und häufig hätte ich es angenehm gefunden, die Berichte in meiner eigenen Sprache zu lesen. Aus diesem Grund möchte ich zumindest meine eigenen Erlebnisse mit denen teilen, die nach ihnen suchen.

Die Tradition will es, dass ich während aller Wanderungen für meine Freunde und meine Familie einen „WhatsApp Ticker“ ins Leben gerufen habe (eine zum Schweigen verdonnerte Gruppe), in dem ich Fotos und eine Kurzzusammenfassung meiner Tageserlebnisse geschickt habe („kurz“ liegt dabei sicher im Auge des Betrachters bzw. Lesers).  Parallel habe ich eigentlich immer Tagebuch geschrieben (Anfangs immer akkurat allabendlich, zum Ende der Reise dann meist mit der üblichen Portion Delay). Diese beiden Kommunikationskanäle werden mir an dieser Stelle helfen, wenn ich meine Reisen noch mal in ihre einzelnen Tage aufdröseln werde.

Nach jeder Wanderung war das Feedback einzelner „Abonnenten“: „Schade, dass jetzt nicht mehr jeden Abend deine Berichte kommen. Darauf habe ich mich immer gefreut. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, ich wäre mit dabei.“ Ich hoffe, dir liebem Leser, ergeht es ähnlich und ich kann dich Schritt für Schritt auf meine Wanderungen mitnehmen.

Und nun?

Viel Spaß. Und lasst mir gern eure Gedanken, Vorschläge, Kritik, eigenen Erlebnisse und was es sonst noch so gibt, da.

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Damit es wenigstens EIN Bild ohne Wanderklamotten gibt

11 Gedanken zu „Wer, Wie, Was&8220;

  1. Vielen Dank ! Für diese tollen Berichte! Sie machen mir viel Freude, erinnern Sie mich doch sehr an meine eigenen Abenteuer auf dem Camino 2016. Es lässt einen wahrlich nicht mehr los…..das lange Laufen.
    Buen Camino
    Martina

  2. Toll, was Du da machst!
    Mit Tagebuch und WhatsApp-Ticker hab ich auch mal angefangen. Inzwischen bin auch ich beim Blog gelandet, den ich allerdings „noch“ nicht öffentlich gemacht habe. Das Tagebuch landet nun direkt darin. Im Moment bekommen Interessierte den Link. Mal sehen, ob ichs mal findbar mache;-)

  3. Liebe Audrey, eine echte Freude, deine Berichte zu lesen, vor allem, weil du so schön die Mitpilger beschreibst und die unvergesslichen Freundschaften.
    Ich träume davon den Frances einmal alleine ganz zu gehen.
    Bisher bin ich einmal 200 km in 2016 mit unserem
    damals 11 jährigen Sohn gegangen, nochmal 200 km in 2017 zu dritt, mein Mann wollte dann doch mit und den Camino portugues ebenfalls zu dritt in 2018.
    Als Familie ist es einfach nur schön gewesen, die beste Form von FamilienUrlaub.

    Danke für deine echt spannenden Beiträge.

    Michaela aus Köln

    1. Liebe Michaela,
      Schande auf mein Haupt. Irgendwie ist es mir völlig durchgerutscht, dir mal zu antworten. Entschuldige. Dabei habe ich mich wirklich sehr über deinen Kommentar gefreut. Das klingt wirklich spannend, was du erzählst, vor allem in der Familienkonstellation. Ist vermutlich auch nicht nur einfach, oder? Habt ihr Drei alle ein ähnliches Tempo, oder trennt ihr euch auch mal beim Laufen? Und wie habt ihr übernachtet? Trotzdem in Herbergen oder weicht man da dann doch eher in Hotels aus, um etwas Privatshpäre zu genießen?
      Ich wünsche dir, dass du dir deinen Traum, den Frances allein zu gehen, irgendwann erfüllen kannst!
      Liebe Grüße nach Köln,
      Audrey

  4. Ich hab mich gerade durch deine ganzen Artikel gelesen und du hast einen richtig schönen und liebevoll gemachten Blog hier! ❤️
    Dass du so kommunikativ und offen bist, ist nur zu beneiden. Weiterhin schönes Wandern!

    1. Oh, das freut mich aber, liebe Nordwanderin. Wie lange hast du gebraucht 😂😂? Ich werd bei dir auf jeden Fall auch mal schauen. Heidschnuckenweg kenne ich bisher nur Etappe 2 und bin neugierig.
      Viele Grüße,
      Audrey

    2. Noch eine kleine Anmerkung: es gibt bei Facebook die Gruppe Reiseblogger Hamburg. Mir fehlt bei den Stammtischen jemand, der ebenfalls wandert. Vielleicht willst du dich uns ja anschließen?

  5. Bin jetzt beim Harzer-Hexen-Stieg erst so richtig in deinen Blog eingstiegen und erkenne da recht viel Liebe zum Detail, was in deinem Fall aber erst das Erlebte so richtig spannend macht und man deshalb auch gerne dran bleibt.
    Falls es nicht bei anderen Beiträgen ohnehin bereits erwähnt wurde, nochmals die Frage: Womit fotografierst du eigentlich? Mit dem Smartphone oder schleppst du eine Kamera mit?

    1. Ich mach das ganz stupide mit dem iPhone. Beim Hexenstieg hatte ich aber das große Glück, dass Julie eine noch bessere Gerätschaft dabei hatte und die besten Bilder von ihr sind.
      Was den Blog angeht, so danke ich die sehr für dein tolles Feedback! Gerade von jemandem, der selbst schreibt, zählt das extra. Und ja, es waren die kleinen Dinge zwischendrin, die mich bewogen haben, das Projekt anzugehen. Ich wollte dem Leser ein Gefühl geben, wie es ist, sowas zu machen und keine Wegbeschreibung liefern.
      Es ist vielleicht sehr persönlich, aber ich glaube, wenn man sich nicht stellenweise nackt macht, zieht es nicht so. Und mir macht es so auch mehr Spaß.
      Das meiste Herzblut steckt mit Sicherheit im Camino Frances. Das war der Anfang und der sitzt am tiefsten 😊
      Vielleicht knöpfst du dir den Text (und den Weg) ja auch noch vor. Es ist allerdings ein Roman mit 42 Kapiteln 😉

Und was sagst Du?