Abenteuer Albsteig – In 16 Tagen auf dem HW1 über die Schwäbische Alb

Von Burgen und Tälern, Ausblicken und Ausrastern, Excellisten und Packlisten, von Langstrecken und Kurzstrecken, vom Planen und Umplanen, und von Wegen, die einem auch ohne digitale Fußspuren vor die Füße fallen (Auftakt zum Albsteig, September 2020) 

Mein Kopf raucht. Zwischen Reiseführer, Excel-Aufstellung und offenen Webseiten wirft sich meine Stirn in Falten. Kann es wirklich so kompliziert sein? So aufwändig? Ja, kann es.

Es gibt Dinge, die bei jeder Wanderung eine Herausforderung darstellen und die mit dem Zurücklegen vieler Kilometer absolut nichts zu tun haben, und das ist die Planung vorweg. Eine komplexe Tanzperformance aus den immer gleichen Elementen Anreise, Unterkünfte, Etappeneinteilung, die versucht, dich in den Wahnsinn zu treiben und dann doch jedes Mal früher oder später gelingt. Aber von vorn.

Albsteig_Pin
Anreise, Etappenenteilung, Eindrücke, Bilder und Tipps für 16 Etappen auf dem Albsteig HW1 von Donauwörth bis Tuttlingen auf dem schwäbischen Alb Nordrand Weg #albsteig #hw1 #schwäbischealbnordrandweg #badenwürttemberg #deutschland #wanderung #fernwanderung #wandern #fernwandern #rucksack #läuftbeiihr“

Auf der Suche nach dem Unbekannten – Wieso Albsteig?

Empfehlung aus erster Hand

2020 hat sich als das Jahr erwiesen, in dem mir die Wanderwege ungefragt vor die Füße fallen. Das war beim Stormarnweg von Hamburg nach Lübeck der Fall und setzt sich mit dem Albsteig fort.

Als klar ist, dass ich den Wanderherbsturlaub in Deutschland verbringe, beginnt die Suche nach dem passenden Weg. Der Schluchtensteig und der Altmühltal Panoramaweg stehen schon hoch im Kurs, als mir Steffi vom LECW-Blog schreibt. Eher beiläufig fragt sie, ob ich noch eine Wanderung plane, und ich teile meine ersten Ideen und erkundige mich, ob sie gegebenenfalls noch einen Tipp habe.

Ihre Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: der Albsteig sei ihr absoluter Favorit und noch dazu direkt vor der Haustür. Allerdings habe sie bislang niemanden überreden können, ihn mit ihr zu laufen. Die langen Etappen und vielen Höhenmeter hätten die meisten abgeschreckt. Mein Interesse an einem Abenteuer auf der Schwäbischen Alb weckt sie hingegen sofort.

Albsteig HW1 Blick vom Böllat in Burgfelden
Wo Höhenmeter sind, sind grandiose Aussichten an der Tagesordnung, wie hier vom Böllat.

Wie es das Schicksal so will, erklärt dann wenige Tage später auch noch Wanderpäpstin Christine Thürmer im Spiegel-Podcast den Albsteig zu ihrem deutschen Lieblingsweg.

Wenn sich mir ein Weg aus dem Nichts gleich zweimal aufdrängt, kann ich nicht anders. Ich muss ihn dann einfach laufen. Und so beginnt die Recherche.

Der Albsteig im Kurzporträt

Schnell merke ich, dass Baden-Württemberg gleich zwei Albsteige im Angebot hat. Es gibt den gut 80 Kilometer langen Albsteig im Schwarzwald und den 365 Kilometer langen Albsteig auf der Alb. Dieser heißt mit vollem Namen Schwäbische Alb Nordrand Weg, weil er auf weiten Strecken entlang des Albtraufs, der Abbruchkante im Norden der Schwäbischen Alb, führt. Das ist meiner.

Es handelt sich um den ältesten Hauptwanderweg des Schwäbischen Albvereins (weswegen man ihn auch als HW1 kennt), der auf mehr als 100 Jahre Tradition zurückblickt. Er startet im bayerischen Donauwörth und verschwindet dann schnell über die Landesgrenze nach Baden-Württemberg, welches er von Ost nach West bis Tuttlingen durchquert.

Verlauf des Albsteig HW1 von Donauwörth nach Tuttlingen
Einmal quer durch Baden-Württemberg: Mein Weg über den Albsteig

Ein fröhliches Auf und Ab charakterisiert den Wegverlauf wohl am besten, denn es gilt, 8.900 Höhenmeter hinauf und 8.600 hinunter zu meistern und sich immer wieder von gigantischen Aussichten loszureißen.

Den Weg verzieren unzählige, märchenhafte Burgen und Schlösser, während er sich durch dichte Wälder, vorbei an zackigen Gesteinsformationen schlängelt, idyllische Täler ansteuert und sogar einen spektakulären Wasserfall im Programm hat. Auch kulinarisch weiß er (mich) nach einer anstrengenden Etappe mit Maultaschen, Käsespätzle, Linsen und Zwiebelrostbraten zu begeistern, vor allem aber satt zu machen.

Albsteig HW1, Blick auf Burg Hohenneuffen
Burg Hohenneuffen, eine meiner erklärten Lieblingsburgen auf dem Albsteig

Und so wurde er wohl nicht ohne Grund als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet und hat es unter die Top Trails of Germany geschafft.

Digitale Fußspuren – Mangelware

Normalerweise laufe ich Wege, die andere vor mir gegangen sind und vor allem dokumentiert haben. Dann verschlinge ich Etappenberichte und Hotelbewertungen und mache mir ein möglichst realistisches Bild. Wie anstrengend ist das Stück tatsächlich? Gibt es Komplikationen? War das Zimmer sauber? Sollte man sich das Frühstück schenken? Kann man unterwegs die Wasserflasche auffüllen? Ist die Markierung eindeutig und gut aufzuspüren? Gibt es lohnende Alternativwege oder Abstecher?

Doch beim Albsteig erweist sich die Planung als recht garstig, denn die digitalen Fußspuren meiner Vorgänger fehlen. Der HW1 macht sich rar. Wie hat es Steffi so treffend in ihrer E-Mail formuliert? „Wir Schwaben behalten ja die Schönheiten des Ländles eher für uns, damit wir sie nicht mit Nicht-Schwaben teilen müssen.“

Albsteig HW1, Blick auf die Burg Hohenzollern
Noch so ein Märchenschloss: Der Frühnebel taucht die Burg Hohenzollern in Pastelltöne.

Da scheint etwas dran zu sein, denn ich finde bei der ersten Recherche mit dem D-Wanderer genau einen Schreiberling, der den kompletten Weg gelaufen ist und einen ausführlichen Beitrag verfasst hat. Sein Bericht zielt allerdings hauptsächlich auf die Wanderung als solche ab, Übernachtungstipps sind Mangelware und seine Etappeneinteilung ist mir zu ambitioniert, denn sie kratzt oft die 25 Kilometer.

In einer Facebook-Wandergruppe recherchiere ich Erfahrungsberichte mit Unterkunftstipps für die zweite Hälfte ab Bad Urach. Bei Instagram finde ich zwei Ladies, die je ein Stück auf dem HW1 gelaufen sind und mir netterweise erste Fragen beantworten.

Etappenplanung für den Albsteig

I will not walk a 1.000 miles

So wie es eine Wohlfühltemperatur gibt, gibt es auch eine Wohlfühllänge der Etappen bei Weitwanderungen. Ich selbst war nie ein Fan von Längenrekorden. Wenn Wanderer von 50-Kilometer-Stücken erzählen, stehe ich staunend da. Die Begeisterung für 24-Stunden- bzw. 100-Kilometer-Märsche sind mir ein Rätsel.

Mein Körper ist für so etwas nicht gemacht. Er läuft am liebsten 18 bis 22 Kilometer. 25 schafft er locker, 27 sind ab und an drin, müssen aber nicht sein. 30 machen mir kaum noch Spaß, und mehr als 30 vermeide ich, so gut es eben geht.

Das Weiteste, das ich bisher gelaufen bin, waren 37 Kilometer auf dem Camino Francés. Das war ungeplant und einer dieser perfekten Tage, an denen jeder Muskel tut, was er soll, die Stimmung himmelhochjauchzend ist, das Tagesziel mittags erreicht ist und man spontan entscheidet, weiterzugehen. So etwas ergibt sich. Planen würde ich es niemals, schon gar nicht, wenn der Weg nicht über eine solche Herbergs- und Ortschaftsdichte verfügt, dass man immer noch spontan früher Halt machen kann, wie es in Spanien der Fall ist.

Morgennebel am Albsteig HW1 bei Genkingen
Weit und breit keine Menschenseele, von Ortschaften ganz zu schweigen.

So schön es ist, dass deutsche Fernwanderwege häufig sehr naturnah sind, weil sie eben nicht von Kirche zu Kirche führen, sondern möglichst viel landschaftlichen Reiz einsammeln wollen, so herausfordernd ist es. Die Flexibilität bei der Etappeneinteilung entfällt dadurch. Die vorhandenen Etappenorte geben meist eindeutig vor, wie weit die zu laufende Tagesstrecke wird.

Scheitern an offiziellen Vorgaben

Beim Albsteig wollen Baden-Württembergische Topografie und Audrey’sche Wohlfühllänge nicht so recht zueinanderfinden. Die auf der Webseite der Schwäbischen Alb vorgeschlagenen 16 Etappen sind mir zu heftig. Ganze sechs Märsche wären länger als 25 Kilometer – Verlaufer, Abstecher und das Stück zwischen Albsteig und Hotel nicht miteingerechnet. Und all das auf einer Strecke, die mit ordentlichen Höhenmetern gespickt ist.

Albsteig HW1 - gigantische Ausblick bei Hausen
Sind die Höhenmeter erst geschafft, ist die Anstrengung schnell vergessen, und man will sich gar nicht losreißen.

Weil mir diese Variante nicht schmeckt, lege ich mir nach längerer Zeit wieder einen klassischen Reiseführer zu und entscheide mich für den Rother. Auch er macht mich unglücklich. Diesmal sind die Etappenvorschläge zu kurz. Rother teilt die 365 Kilometer in 27 Abschnitte mit dem Charakter gemütlicher Spaziergänge. Als Zusatzhindernis beziehen sich die Kilometerangaben nicht auf die tatsächliche Albsteig-Etappe, sondern auf die (Kilo-)Meter bis zum öffentlichen Nahverkehr. Das kann dann auch schon mal ein Dorf abseits des Weges sein.

Einmal Reiseführer abschreiben

Irgendwo zwischen Webseite und Rother verbirgt sich meine Wunschwanderung. Scheint, als bliebe mir nichts anderes übrig, als in exaltierter Kleinstarbeit zum Wanderführer zu greifen und die Kilometer zwischen den einzelnen Ortschaften von Hand abzutragen und dabei die Strecke vom und zum Nahverkehr abzuziehen.

Ich fühle mich wie Sisyphus, während ich nebenbei auch gleich noch Notizen zu Gastronomie, Supermärkten und möglichen Unterkünften vor Ort mache und alles schicksalsergeben in meine Excel-Tabelle tippe. Damit ihr euch den Aufwand sparen könnt, findet ihr die Liste hier – ohne Gewähr und mit der Bitte um Ergänzung.

Übernachten am Albsteig

Zwei Wochen später leuchtet Licht am Ende des Tunnels. Ich habe die Einzelstückchen in meiner Liste in Etappen verwandelt, die soweit gut aussehen. Sie sind von ihrer Länge großteils akzeptabel, enden in einem Ort mit Hotel und stellen dort (oder auf dem Weg dorthin) etwas zu Essen in Aussicht. Es sind 17 an der Zahl.

Bis zur tatsächlichen Abreise gibt es noch einiges zu tun, z.B. Unterkünfte finden und die Anreise klären.

Nun befinde ich mich in Phase Zwei der Planung und muss diese Etappen konkreten Tagen zuzuordnen. Schön, wenn ich einen Plan habe. Doch nur wenn alle Unterkünfte mitspielen, geht dieser auch auf.

Die potenzielle Herrlichkeit von Hütten und Heimen

In Zeiten, in denen weniger Abstand und Vorsicht geboten ist, muss der Albsteig paradiesisch sein. Aus meiner Sicht eher untypisch ist sein dichtes Netz an urigen Wanderunterkünfte entlang des Weges. In den Wanderheimen des Albvereins warten gemütliche Matratzenlager oder Stockbetten-Schlafsäle zu günstigen Konditionen auf müde Wanderer. Erweitert werden sie um die Häuser der Naturfreunde, von denen einige direkt am Albsteig gelegen sind.

Kurz ziehe ich in Erwägung, angesichts dieser Herrlichkeit den Weg auf 2021 zu verschieben. Die einfache, gemeinschaftliche Art der Unterbringung ist das, was ich am meisten liebe. Alle Grundbedürfnisse werden erfüllt und Gastfreundschaft, Begegnungen und Gespräche gibt es gratis obendrauf. So etwas ist selten in Deutschland, und ich hoffe sehr, dass diejenigen von euch, die zu einer anderen Zeit unterwegs sind, in den vollen Genuss baden-württembergischer Wanderheime kommen und mir davon berichten.

Zimmer im Wasserberghaus, (Wanderheim am Albsteig HW1)
Mein gemütliches Zimmer im Wasserberghaus – (zu Recht) von Beginn an eine Wunschunterkunft.

Selbst finde ich hingegen schnell heraus, dass diese wunderbare Infrastruktur nicht zur Verfügung stehen wird, denn Matratzenlager und Schlafsäle sind während Corona leider raus. Fast alle Wanderheime sind geschlossen. Lediglich das Wasserberghaus, das über Zweibettzimmer verfügt, hat geöffnet und steht somit auf meiner Wunschliste ganz oben.

In Deutschland ist man reserviert

Wandern in Deutschland, so habe ich schon vor Corona festgestellt, will gut geplant sein. Wer nicht mit dem Zelt unterwegs ist, sollte reservieren. Dann stellen einen weder Ruhetage, noch Betriebsferien oder „gerade keiner da“ auf eine harte Probe.

In einem Jahr wie 2020, das für die Hotellerie mehr als herausfordernd war und in dem kleinere Unterkünfte sich den Anforderungen von Hygienekonzepten nicht gewachsen sehen, schließt mancher gar komplett, bis bessere Zeiten kommen, tut dies aber nicht zwingend auf seiner Webseite kund. Auch da ist es gut, vorher verbindlich zu buchen.

Wer durch ländliches Gebiet wandert, sollte zudem im Hinterkopf haben, dass Bus oder Zug nicht rund um die Uhr größere Orte in der Nähe ansteuern. Das gilt für Deutschland generell und so auch für den Albsteig. Für dieses Sammelsurium an Unwägbarkeiten ordne ich meinen Freiheitssinn also zähneknirschend der Planungssicherheit unter.

Drachenflieger startet am Albsteig in Richtung Beuren
Der Albsteig verläuft oft oberhalb der Ortschaften. Da ist der Weg nach unten ein Umweg, wenn man nicht fliegen kann.

Kaum ist meine Nacht im Wasserberghaus bestätigt, reserviere ich bei Booking alles, was sich in den ausbaldowerten Etappenzielen am jeweiligen Tag reservieren lässt. Bei den Preisen schlucke ich mehrfach. Die Kosten pro Nacht liegen teils zwischen 65 und 80 Euro. Dafür, dass ich eigentlich „nur“ hier schlafen möchte, scheint mir das ganz schön happig. Ich buche dennoch. Günstigere oder schönere Alternativen kann ich im Anschluss recherchieren. Erst einmal geht es darum, 16 Nächte lang ein Dach über dem Kopf zu haben.

Drei Mal saurer Apfel

Die geschlossenen Wanderheime erschweren meine Planung, denn sie sind fester Bestandteil der klassischen Etappenvorschläge. Da sie typischerweise fernab sonstiger Ortschaften mitten in der Natur und direkt am HW1 liegen, heißt das in meinem Fall, dass es in unmittelbarer Nähe keinerlei Alternativen gibt. So ergeben sich stellenweise gänzlich neue Etappenziele für mich. Das zum Thema „schön, wenn ich einen Plan habe“.

In Owen, wo man sonst im Wanderheim der Burg Teck übernachten könnte, muss ich mich erstmals geschlagen geben. Ferienwohnungen und Monteursunterkünfte sind ausgebucht, haben Mindestbelegung von zwei Nächten oder die Inhaber sind an dem Tag nicht zugegen. Der außerhalb gelegene Bellerhof ist ebenfalls belegt, sodass ich mich zähneknirschend im Nachbarort Kirchheim einbuche, der mit einer kurzen Bahnfahrt von Owen erreicht werden kann. Sei es drum.

Die Eckhöfe am Bläsiberg wären am Vortag ebenfalls perfekt, doch die Inhaberin schreibt eine traurige Email. 2020 werde sie in Ermangelung eines funktionierenden Corona-Konzepts nicht öffnen. Die müden Albsteigwanderer täten ihr von Herzen leid. Sie empfiehlt mir den Umweg über Wiesensteig, wo gleich zwei Hotels in Frage kämen. Mein Zähneknirschen wird lauter, denn die beiden Hotels sind mit 83 Euro die teuersten auf der gesamten Wanderung und dann auch noch mit einem Umweg verbunden. Aber auch hier gibt die Klügere nach und bucht.

Letzte Enttäuschung ist Wunschunterkunft Nummer zwei, das Kloster am Dreifaltigkeitsberg vor Tuttlingen. Die Mönche nehmen zwar bereitwillig Jakobspilger auf, jedoch keine Albsteig-Wanderer. Meine Charmeoffensive prallt an Bruder Alfons ab. Kein Pilger, kein Bett, da hilft auch keine langjährige Camino-Erfahrung.

Mit der Bildungsstätte am Segelflugplatz Klippeneck finde ich aber Gott sei Dank eine spannende, abgelegene Alternative, auch wenn ich mich abends selbst verpflegen muss. Essen kann man entweder im 2,5 Kilometer entfernten Kloster oder nach steilem Abstieg (und späterem Wiederaufstieg) in die ein Kilometer im Tal gelegene Ortschaft Denkingen. Dafür hat man die ganze Herrlichkeit für sich, denn um das Segelgelände herum ist absolut nichts. Auch hier schlage ich gleich zu.

Lifehacks zur Übernachtung am Albsteig

Ohne euch mit weiteren Details rund um meine Unterkunftssuche langweilen zu wollen, möchte ich zumindest meine Kernerkenntnisse bei der Übernachtungs-Orga mit euch teilen:

a) Es gibt ausreichend Unterkünfte, jedoch ist ein Teil nicht bei Booking oder HRS registriert. Ich habe einige wirklich nette, günstige Alternativen bei Google Maps gefunden, und es hätte noch weitere gegeben.

b) Nur weil eine Unterkunft eine Webseite hat, auf der unter Kontakt eine E-Mail-Adresse hinterlegt ist, heißt das noch lange nicht, dass jemand die Mails tatsächlich liest. Anrufen ist der absolut heiße Tipp.

c) Anrufen möchte ich gleich ein weiteres Mal als Tipp ins Feld führen, denn es hilft, unangenehmen Überraschungen wie Betriebsferien oder Ruhetagen vorzubeugen. Nach einer Zusage von Herrn B. bekam ich einen Rückruf von Frau B., die mir erzählte, dass sie mit ihren Freundinnen an dem Tag einen Ausflug mache, was Herr B. nicht gewusst habe, weswegen sie mir leider absagen müsse. „Des isch blöd, aber so isch des. Tschüßle!“ (O-Ton).

d) Vertrauen ist am Albsteig eine gängige Währung. Zusagen am Telefon werden zwar nicht unbedingt schriftlich bestätigt, doch haben sie trotz teils mulmigem Gefühl meinerseits immer geklappt.

e) Private Ferienwohnungen nehmen ungern Buchungen für eine Nacht entgegen und wenn dann eher kurzfristig, aber nicht mehrere Wochen im Voraus.

Anreise zum Albsteig

Von Hamburg nach Donauwörth braucht die Bahn knapp sechs Stunden, während die Rückreise von Tuttlingen hingegen mit fast acht Stunden heftiger ins Kontor schlägt. Ich finde die Vorstellung, so lange mit Maske durch die Lande zu reisen eher „geht so“. Hin mag funktionieren, zurück erscheint mir das als zu herausfordernd.

Umso begeisterter bin ich, als mir Facebook eher zufällig den Alpen-Sylt-Express anzeigt, der die Nordsee und die Berge gemütlich über Nacht verbindet und dabei in – Trommelwirbel – Donauwörth Station macht.

Ich schlage mir die Nacht um die Ohren

Nachtzug nach Lissabon – wie habe ich den Bestseller von Pascal Mercier geliebt. Da bricht jemand urplötzlich aus seinem Leben aus, steigt in einen Zug und fährt nach Portugal. Nachtzug. Das klingt nach Glamour und Abenteuer, nach Fernweh und vergangenen Zeiten.

Nachtzug, ein fast schon totgeglaubtes Reisekonzept, entwickelt während der Pandemie ganz neuen Glanz, wirkt es doch geradezu unkompliziert. Nicht nur, dass man nicht einen ganzen Tag verschenkt, nein, in Pandemiezeiten ist der Alpen-Sylt-Express besonders attraktiv, denn er bietet die Möglichkeit, sicher ohne Mundschutz zu reisen. Pro Abteil ist nur ein Haushalt erlaubt.

Schlafabteil im Alpen-Sylt-Express
Sechs Pritschen habe ich in meinem Privatabteil im Alpen-Sylt-Express zur Auswahl. Die ganz unten erweist sich als beste Wahl.

Eine Anreise für 129 Euro im Privatabteil finde ich mehr als komfortabel, auch wenn die Fahrt fast zehn Stunden dauert. Da ich vorhabe, sie größtenteils schlafend zu verbringen, bin ich völlig angetan. Wissend, dass ich auf diese Weise ein Hotelzimmer einspare, finde ich es auch preislich ganz attraktiv.
Update: der Alpen-Sylt-Express hat 2021 seine Preise auf 199 Euro angezogen und hält laut aktuellem Fahrplan leider nicht mehr in Donauwörth.

Ich recherchiere weiter und finde auch für die Rückfahrt eine Möglichkeit, über Nacht zu reisen. Seit die Deutsche Bahn ihre Nachtzüge eingestellt hat, hat die Österreichische Bahn selbige übernommen und fährt nun mit den Nightjets durch die Dunkelheit Europas.

Die Nachtzüge des ÖBB halten täglich in Offenburg, nur zwei Bimmelbahnstunden vom Etappenziel Tuttlingen gelegen, und fahren von dort nach Hamburg. Hier habe ich zwar keine Einzelbelegung, aber es werden gerade einmal zwei Gäste pro Abteil untergebracht. Für die Ladies gibt es eigene Damen-Abteile. Neuneinhalb Stunden später bin ich für 109 Euro frühmorgens am Ziel und kann den Tag zum Auspacken und Waschen nutzen. Perfekt.

Wenn dir ein Tag verloren geht

Die Nachtzugtickets sind gebucht, sämtliche Unterkünfte reserviert, da ereilt mich vier Tage vor Abreise ein Geistesblitz. Wer per Nachtzug anreist, kommt erst am nächsten Tag an. Sprich: wer samstags in den Zug steigt, steigt Sonntags aus. Klingt wie ein No-Brainer. Für mich ist der Gehirnausfall äußerst ärgerlich, ging meine Planung doch bisher davon aus, dass ich samstags mit dem Wandern starten würde.

Ich mache kurzen Prozess und füge mich in mein Schicksal. Weder werde ich meine Etappen noch einmal umplanen, noch die Hotels stornieren und alle um einen Tag nach hinten zu schieben versuchen. Ich lasse es drauf ankommen und cancle meine Unterkunft in Harburg.

Sollte ich pünktlich und fit in Donauwörth ankommen, laufe ich zwei Etappen auf einmal (31 Kilometer). Ist das nicht der Fall, überspringe ich ein paar Kilometer mit der Bahn, die praktischerweise Station in Weissenstein (Kilometer 7, Etappe 1) und in Harburg (Ende Etappe 1) macht. Von dort werde ich dann nach Mönchsdeggingen laufen.

Irgendwie passt dieses Finale zur gesamten Wegvorbereitung.

Packliste für den Albsteig

Meine Packliste hat sich über die Jahre immer weniger verändert und zeigt bei sämtlichen Wanderungen eine Übereinstimmung von ca. 85%. Während es für die Jakobswege Schlafsack und Inlay braucht, dazu Flipflops und einen Bikini, sind diese in deutschen Gefilden meist nicht von Nöten. Ob es Wanderschuhe für den Weg und Turnschuhe für den Abend sein müssen oder doch lieber nur Trailrunner, ist eine weitere, wegbedingte Variante. Das gleiche gilt bei der Frage nach warmen Klamotten, die wiederum von der Jahreszeit abhängt.

Panorama am Albsteig HW1
Eben noch kalt, ist einem doch ordentlich heiß, wenn man oben ankommt.

Für den Albsteig bleiben Schlafsack und Bikini jedenfalls daheim. Die einzige, geöffnete Wanderunterkunft, das Wasserberghaus, bietet Bettwäsche an und Pools gibt es eh nirgends.

Schuhwahl am Albsteig

Auf lederne, halbhohe Wanderschuhe verzichte ich dankend. Für den Albsteig reichen Trailrunner. Ein leichter Schuh entlastet den ganzen Körper, und so packe ich sogar gleich zwei Paar ein: ein Wasserdichtes und ein Normales. Damit habe ich ein Paar zum Wechseln, falls ich Druckstellen kriege, sie nass werden, kaputt gehen oder einfach mal lüften sollen. Zudem freuen sich die Unterkünfte, wenn man nicht unbedingt mit zugematschten, dreckigen Schuhen durch Flure und Speisesäle latscht.

Wenn der Regen kommt

Meine oben beschriebene Schuhwahl kann ich auch im Nachgang zu 100% empfehlen. Ich war heilfroh, dass ich mir – nachdem ich auf dem Stormarnweg komplett abgesoffen bin – wasserfeste Salomons zugelegt habe. Anders als befürchtet, habe ich in meinem Goretex-Modell nämlich an keinem Tag heiße Füße gehabt und trocken waren sie auch im schlimmsten Regen.

Meine heißgeliebte, himmelblaue Regen- und Windjacke, die seit 2016 im Einsatz war, muss weichen. Auch sie hat mich auf dem Stormarnweg im Stich gelassen. Das neue Lieblingsstück von Patagonia kommt trotz Lieferschwierigkeiten zwei Tage vor der Abreise bei mir an, und ich atme auf.

Die Jacke schafft es wie die Schuhe unter meine Lieblingsaccessoires. Sie ist leicht, lässt keinen Wind durch (und gerade auf den Albsteig-Gipfeln pfeift der heftig), hält dem Regen stand und ist doch so atmungsaktiv, dass man nicht schwitzt. Dass sie die gleiche Farbe hat wie meine wasserdichten Schuhe, ist Zufall, ich schwöre! So weit ist es noch nicht mit meiner Eitelkeit.

Das beweist dann auch gleich mein drittes Lieblings-Gimmick, das ich mir von Christine Thürmer abgeschaut habe: ein selbstgebastelter Regenrock aus einem Müllsack, der auch als Sitzunterlage hervorragend funktioniert. Ich habe einfach einen Laubsack mit Fassvermögen 120 Liter hinten eingeschnitten, mit Tape gegen das Aufreißen gesichert und ihn bei Bedarf unter dem Rucksack-Hüftgurt fixiert. Funktioniert prima, solange es nicht zu heftig weht.

Auch auf dem Albsteig bin ich an einem Tag komplett durch Regen gelaufen. Mein Regenrock verhinderte Schlimmeres.

Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt eine Regenhose mit. Ich mag sie nicht, weil ich darin schwitze und spätestens dann ebenfalls nass bin, wenn auch von innen. Das Gleiche gilt für Ponchos, denen ich ebenfalls wenig Mehrwert zugestehe. Wenn sie über den Rucksack passen und Luft von unten zulassen, kann ich sie alleine nicht überwerfen, ohne mir eine Zerrung zuzuziehen. Nimmt man Modelle, die unter dem Rucksack getragen werden, erwartet einen subtropisches Klima.

Worauf ich nie (mehr) verzichten möchte

Eigentlich hatte jeder Weg bisher ein Geschenk für mich im Angebot. In der Regel waren das Begegnungen und Eindrücke. Diese kamen zwar auch auf dem Albsteig nicht zu kurz, aber hier gab es tatsächlich noch etwas ganz Handfestes obendrauf. Am Wegesrand auf einer Parkbank wartete nämlich eine herrenlose Alu-Sitzunterlage auf mich. Ich gebe zu, dass ich kurz gezögert habe, ob ich für so viel Spießertum bereit bin, sie dann aber einfach eingepackt habe. Was soll ich sagen? Es gibt einfach nichts Besseres, als gemütlich mit dem Hintern im Warmen zu sitzen. Vielen Dank an die Person, die sie mir dagelassen hat.

Ein ständiger Begleiter, ohne den ich grundsätzlich keine Wanderung von mehr als drei Stunden antrete, ist Hirschtalgsalbe. mit Vor dem Wandern creme ich meine Füße damit ein und bin bisher fast immer blasenfrei geblieben bin (klopf auf Holz). In Kombination mit Tape, um die äußeren Zehen abzukleben, deren Nägel sonst bei mir zu Druckstellen führen, ist sie mein Garant, um weite Strecken mit breitem Grinsen zu bewältigen.

Meine Füße sind mit Sicherheit das Körperteil, um das ich mich beim Weitwandern am meisten kümmere. So dürfen sie dann durchaus auch mal die Aussicht genießen.

Und auch auf dem Albsteig hätte ich nicht ohne meine Wanderstöcke sein wollen. Sie kamen durchweg zum Einsatz und verliehen mir die übliche Standfestigkeit, Balance, ließen mich schneller laufen, entlasteten die Knie beim Auf und Ab und den Rücken, weil sie das Rucksackgewicht reduzieren.

Letzte, nützliche Hilfe waren GPX-Tracks der Etappen auf dem Handy. Wer den Rother Wanderführer kauft, bekommt Zugang zu den GPX-Tracks. Ich habe sie in Komoot importiert und so auch offline auf dem Handy zur Verfügung gehabt. Auch wenn der Albsteig meist sehr gut markiert ist, gab es zwischendurch Stellen, an denen die Markierung fehlte oder ich abgelenkt war. Da half der Blick auf die eigentliche Wegführung.

Kleiner Wermutstropfen bei den Rother GPX-Tracks: sie waren nicht immer aktuell. Die Version, die 2020 auf dem Markt war, stammte aus 2016. 2021 im April kommt eine neue Ausgabe. Der Albverein hat inzwischen an einigen Stellen die Strecke verlegt. Das führte manchmal zu ungeahnten Umwegen, die zwar schön waren, aber dennoch ärgerlich, da sie die Strecke verlängerten. Wer also auf tatsächlich „erlaufene“ Strecke setzen möchte, kann gern meine Aufzeichnungen bei Komoot nutzen. Ihr werdet sofort die Stellen erkennen, an denen ich mich verlaufen habe und könnt es dann besser machen.

Als Frau „allein“ auf dem Albsteig

Die Frage, wie es ist, einen Weg alleine zu laufen, gern auch noch um dem Zusatz „als Frau“ ergänzt, wird mir häufig genug gestellt, um hier noch kurz ein paar Worte darüber zu verlieren.

Ich liebe es, alleine zu wandern. Das heißt nämlich, dass ich mein Tempo gehen kann, Fotos mache, wenn mir danach ist, pausiere, wie ich will und das Gefühl der Freiheit komplett auskosten kann. Unwohl habe ich mich dabei noch nie gefühlt. Ich gehöre aber auch zu den Menschen, die sich z.B. in Wäldern aufgehoben und nicht exponiert fühlen.

Du bist nicht allein

Der Albsteig ist kein geheimer Trail durch völlig abgelegenes Gebiet und kein geflüsterter Tipp unter Outdoor-Freaks. Allein schon aufgrund seiner vielen Highlights – ob Schlösser, Wasserfall, oder Aussichtspunkte – tummeln sich dort immer wieder andere Menschen. An besonders beliebten Eckpunkten, wie etwa der Burg Teck, Schloss Liechtenstein oder Burg Hohenneuffen sind das manchmal gar so viele, dass man sich unangenehm auf die Füße tritt.

Des Weiteren sind täglich wanderfreudige Menschen aus dem Umland unterwegs, die eine Tagestour laufen oder Anwohner, die mit ihrem Hund Gassi gehen. Sollte man sich verlaufen oder den Fuß verknacksen, ist es ziemlich ausgeschlossen, dass man lange unentdeckt bleibt. Es ist also absolut unproblematisch, diesen Weg alleine zu bestreiten.

Trotz täglicher Begegnungen, hatte ich auf den meisten Stücken freie Sicht nach vorn. Es drängten sich nicht andauernd andere Menschen ins Bild, und das fand ich herrlich.

Abenddämmerung am Albsteig HW1
Die Sonne geht bald unter, und ich habe den Wald für mich allein.

Was mir genauso gut gefiel, war die Aufgeschlossenheit und das Interesse der Baden-Württemberger, wenn sie meinen großen Rucksack erspähten. Da wurde schnell mal gefragt, wohin ich unterwegs sei. Den wenigsten war bewusst, dass sie auf einem Weitwanderweg standen. Dass Wanderer sich 365 Kilometer zu Fuß durchs Ländle bewegen, stieß dann immer auf große Begeisterung, unterlegt von einem gewissen Lokalstolz, denn „des isch rischtisch schee hier, gell?“

In bester Gesellschaft

Ich kann nicht beurteilen, ob ich einfach nur wahnsinniges Glück beim Timing hatte, oder ob auf den Etappen vor und hinter mir weitere Weitwanderer unterwegs waren. Meine Verwunderung war jedenfalls riesig, als ich, ein paar Stunden vor Ankunft in Donauwörth, via Twitter eine Nachricht erhielt. Oliver, der offensichtlich meine Beiträge abonninert hatte, war ebenfalls auf dem Weg nach Donauwörth, schrieb er. Wie ich plante er den kompletten Weg und wir würden uns spätestens abends in der Unterkunft in Mönchsdeggingen treffen, denn dort gab es nur eine.

Ich hatte wirklich damit gerechnet, den Albsteig allein zu laufen, doch es kam anders. Was mit einem gemeinsamen Abendessen am ersten Tag startete, endete mit einem Finisherfoto von uns beiden in Tuttlingen. Zwischendurch trennten sich unsere Wege kurzzeitig.

Die Begleiterscheinung dieser Zufallsbekanntschaft waren phantastische Gespräche, viel Gelächter, kein mulmiges Gefühl an heiklen Stellen, nachmittägliche Kulinariküberraschungen seinerseits, abendliche Biersessions meinerseits und großes Erstaunen bei allen Fremden, dass wir kein Paar waren, sondern uns auf dem Weg getroffen hatten. Der Kontakt hält übrigens bis heute an, was mich wirklich freut.

Panoramaaussicht am Albsteig mit Blick auf Gosheim
Was ist noch besser, als eine Aussicht zu genießen? Wenn man jemanden neben sich hat, mit dem man die Begeisterung teilen kann.

Mit uns starteten übrigens gleich noch zwei weitere Albsteiger, die unterwegs aufgeben mussten. Zudem trafen wir ein Paar, das den Weg in die andere Richtung lief. Ob das nun die Regel oder die Ausnahme war, kann ich nicht einschätzen. Es besteht also durchaus die Chance, dass man Mitstreiter findet. Oli war in meinem Fall jedenfalls mal wieder ein absoluter Glücksfall.

Finale Planung – Meine Etappen und Unterkünfte auf dem Albsteig

Die Etappen geplant, die Tage festgelegt, die Zugtickets gebucht und den Rucksack gepackt. Nachdem ihr den etwas ruckeligen Weg hierher mitgegangen seid, möchte ich euch meine finale Streckeneinteilung natürlich nicht vorenthalten. Sie war machbar, wenn auch nicht unanstrengend. Denjenigen von euch, die nicht zum ersten Mal wandern, kann ich sie guten Gewissens ans Herz legen.

Ich bin sie fast exakt so gelaufen, wie geplant – mit einer Ausnahme: den Abstecher nach Wiesensteig musste ich dann doch nicht machen. An einem fürchterlich regnerischen Tag kam ich nach 14 Kilometern am Boßlerhaus an und fand es völlig überraschend bewirtschaftet vor. Nach großem Hin und Her ließ ich mich von den reizenden Damen und Herren überzeugen, dort zu bleiben. Das war eine der besten Entscheidungen, die ich auf dem Albsteig getroffen habe, zumal man mich am nächsten Tag mit dem Auto an einen Ort meiner Wahl fuhr.

Mitglieder des Stammtischs Deutsches Haus in Gruibingen
Das sagenhafte Team vom Boßlerhaus. Wenn diese herzigen Menschen dich davon überzeugen wollen zu bleiben, dann bleibst du.

Fakten schaffen

Anbei also meine Wanderung im Schnelldurchlauf. Die Kilometerangaben sind die tatsächlich gelaufenen Kilometer des Tages von Hoteltür zu Hoteltür. Manchmal wich das Endergebnis von der angedachten Planung ab. Mal lag das am Verlaufen, mal daran, dass der Weg offiziell geändert worden war und dann wieder daran, dass es zwischen Albsteig und Hotel noch ein paar Meter zu gehen gab. Bei den Etappen, die ich schon ausführlich für dich geschrieben habe, findest du den Link gleich hinter der Liste.

  • 1. Tag: Harburg – Mönchsdeggingen (13,5 km) – Pension am Buchberg -> ausführlicher Beitrag
  • 2. Tag: Mönchsdeggingen – Bopfingen (28 km) – Gasthof zum Bären -> ausführlicher Beitrag
  • 3. Tag: Bopfingen – Unterkochen (29 km) – Goldenes Lamm (statt Imperador) -> ausführlicher Beitrag
  • 4. Tag: Unterkochen – Heubach (22 km) – Goldener Hirsch -> ausführlicher Bericht
  • 5. Tag: Heubach – Weißenstein (18,5 km) – Silberdistel
  • 6. Tag: Weißenstein – Wasserberghaus (24,5 km) – Wasserberghaus
  • 7. Tag: Wasserberghaus – Boßlerhaus (14,5 km) – Boßlerhaus
  • 8. Tag: Bahnhöfle – Dettingen (19,5 km) – Abaton
  • 9. Tag: Owen – Bad Urach (25 km) – Gästezimmer
  • 10. Tag: Bad Urach – Stahlecker Hof (23 km) – Stahlecker Hof
  • 11. Tag: Stahlecker Hof – Genkingen (19,5 km) – S-Hof
  • 12. Tag: Genkingen – Jungingen (32 km) – Hotel Post
  • 13. Tag: Jungingen – Burgfelden (23 km) – Landhaus Post
  • 14. Tag: Burgfelden – Schömberg (22 km) – Alte Säge
  • 15. Tag: Schömberg – Klippeneck (18 km) – Gästehaus Klippeneck
  • 16. Tag: Klippeneck – Tuttlingen (21,5 km)

Weitere Informationen über angebliche Kilometer, erwartete Dauer, Preise und das Frühstücks- und Abendessensangebot vor Ort findest du in dieser Liste (ohne Gewähr, versteht sich).

 

Weiterführende Lektüre zum Albsteig

Bist du angefixt und willst mehr über den Albsteig wissen? Hier eine Übersicht der Beiträge, die ich gefunden und für lesenswert befunden habe. Gib gern Bescheid, wenn du noch weitere kennst. Sie dienen hoffentlich als gute Überbrückung, bis ich mit meinen eigenen Erzählungen loslege.

Podcast

  • Mit Susi und Frank vom Podcast Heimatverliebt habe ich über meine Wanderung gequatscht. Falls du also lieber hören statt lesen möchtest, kannst du das bei SpotifyiTunes und natürlich auch direkt auf der Website von Heimatverliebt.

Ganze Wanderung

Einzeletappen

Kommentare und Feedback

Konnte ich dich mit meiner Begeisterung anstecken? Hast du Lust bekommen, den wunderschönen Weg selbst zu laufen, oder planst du bereits dein eigenes Albsteig-Abenteuer? Bist du vielleicht sogar schon auf dem HW1 unterwegs gewesen? Wie hast du dir die Etappen eingeteilt? Wo hast du übernachtet? Was darf in deiner Packliste auf keinen Fall fehlen? Und kannst du verstehen, wieso dieser Weg bisher so unbekannt ist?

Die Berichte zu meinen Einzeletappen schreibe ich sukzessive in nächster Zeit. Ich freue mich schon sehr darauf, den Weg noch mal in meiner Erinnung zu gehen. Bis dahin freue ich mich auf deine Kommentare, Ergänzungen oder Fragen.

Ich muss das weitersagen

28 Gedanken zu „Abenteuer Albsteig – In 16 Tagen auf dem HW1 über die Schwäbische Alb&8220;

  1. Hallo Audrey,
    Deine Beschreibung weckt schöne Erinnerungen 🙂 Ich bin den Albsteig Ende August 2016 gegangen, von Tuttlingen nach Donauwörth, weil die Zugverbindungen so einfach praktischer waren. Ich habe nur 1x übernachtet, am einzigen Regentag, und sonst wild gecampt. Einer meiner Lieblingswege – schon wegen der vielen Rastplätze und zugänglichen Quellen. Jedenfalls im württembergischen Teil – so verwöhnt wird man in Bayern nicht.
    LG
    Monika

    1. Liebe Monika,
      Ich beneide dich um die Furchtlosigkeit, wild zu campen. Da fehlt es mir immer noch an einer Prise Mut (und an der Lust, das Gedöns zu tragen). Dass sich der Albsteig zum Campen eignet, haben wir unterwegs auch immer wieder gedacht. All die unglaublichen Panoramen. Da hattest du sicher den ein oder anderen tollen Sonnenaufgang?
      Freut mich jedenfalls, wenn ich Erinnerungen wecken konnte.
      Audrey

      1. Hallo Audrey,
        wenn Du Dich im Wald geborgen fühlst, sollte es doch kein Problem sein. Da ich gern hinter Gebüsch oder zwischen Bäumen „verschwinde“ (da hat man auch weniger Kondenswasser), fallen Panoramen öfter weg. Aber am Albsteig gibt es schon ein paar tolle Stellen mit Aussicht und Bank, die weit genug von Ansiedlungen weg sind, so dass abens nicht mehr mit Passanten zu rechnen ist.
        Und mein „Gedöns“ wiegt 6,5 kg ohne Wasser, Proviant und dem, was ich minimal anhabe. Ist nicht so schlimm.
        LG Monika

        1. Hallo Monika,
          du bist die erste die ich finde, die am Albsteig per wildcamping unterwegs war, hurra! 😃
          möchte im Frühsommer dort gehen, hab aber mit mehrtägigen Wanderungen und wildcamping in Deutschland noch gar keine Erfahrung.
          Könntest du dir vorstellen, mir per Mail ein paar mehr Tipps zu geben?
          Würde mich riesig freuen, da ich ganz neu hergezogen bin und auch noch niemand kenne der mir da weiterhelfen könnte 😬

          Wünsche allen hier eine schönes Wanderjahr 🍀

          Gruß Lisa

          Email ist lisaadler@freenet.de

        2. Hallo Monika,
          Deine Variante mit 6,5 kg Gepäck finde ich interessant. Kannst Du mir eine paar Hinweise zu Deiner Ausrüstung geben? Ich gehe vielleicht zu sehr auf Nummer sicher und habe zuviel dabei. Wie machst Du das mit dem Zelt?
          Ich freue mich auf Antwort.
          LG Angelika

          1. Hallo Angelika,

            ja gerne
            Rucksack von huckepacks.de 432g (kein Tragegestell, braucht man bei dem Gewicht ja auch nicht)
            Isomatte ThermARest 339g
            an Kleidung 2 Leggings, 2 Bodies (geht auch mal als Badeanzug durch), 2 P Socken, Shirt, Merinoshirt, Buff, ev. Handschuhe
            Jacke von Wolfskin (atmungsaktiv, wasserdicht, 520g), je nach Temperatur mit Fleece zip in (270g)
            Regenhose selbstgenäht 194g
            als Zweit- bzw. Hütten“schuhe“ Skinners 143g
            Schlafsack Komfortemp 3°C 900g (das ginge noch 400g leichter)
            Stirnlampe, Reparaturset Isomatte, 2 Ladekabel, Powerbank, Handy, Ladestecker, Schnur, ev. Oropax ca. 500g
            Zelt (Big Sky Wisp Tent 1P), Unterlage, Heringe 862g
            Apotheke (Globuli, Pflaster, Mull, Zeckenzange etc.) ca. 180g
            1 Stock (auch zum Zelt aufstellen) 177g (je nach Bedarf auch 2)
            Messer 160g (ein Keramikmesser hätte nur 5g)
            3 Wasserflaschen 1 Liter, Wasserfilter 46g
            Kamera
            Kosmetik ca. 330g (Kernseife geht zum Wäschewaschen + Zähneputzen, Shampooseife, Deo + Hautcreme selbstgemacht mit Sheabutter etc., ist leichter, da kein Wasser drin)
            Strohhut
            Was meinst Du mit dem Zelt?

            LG
            Monika

  2. Liebe Audrey,

    zunächst möchte ich für Deine so lebhaft geschriebene Berichte danken. Sie sind toll geschrieben und authentisch. Ich habe vor knapp 4 Jahren eher zufällig das Erlebnis Camino für mich entdecken können und keinen der bisher gelaufenen Kilometer bereut. Da letztes Jahr Alternativen in Deutschland her mussten, habe ich Dank Deiner Berichte, den Malerweg, ein paar Etappen vom Rheinsteig sowie im Anschluß den Mosel-Camino 2020 unter die Füße genommen und es ist super gewesen. Natürlich ist es anders Erlebnis als in Spanien aber nicht minder spannender.

    Mach weiter so – ich freue mich sehr auf deine weiteren Beträge.

    Liebe Grüße aus der Nachbarschaft!
    Sandra

    1. Liebe Sandra,
      Es freut mich wirklich sehr, dass du mir schreibst, denn – hey – wie schön, dass du gleich ein paar meiner Wanderungen nachgewandert bist!! Ich hoffe, sie haben dir gefallen 🙃
      Und dann auch noch jemand aus der Nachbarschaft 😉
      Vielleicht krieg ich dich ja dann auch noch auf den Albsteig. Dann müssen wir uns aber mal auf einen Kaffee treffen.

  3. liebe Audrey, meine Beine fangen an zu jucken!
    Ich freu mich auf deine weiteren Berichte!
    Vielleicht klappt es ja heuer mit Spanien doch noch.
    Ich wäre so gerne auf dem Camino primitivo unterwegs!
    Mal abwarten, was kommt!

    1. Liebe Maria,
      Ich drücke alle Daumen, dass auch Caminos irgendwann in diesem Jahr noch mal gegangen werden können.
      Aber momentan wäre ich schon dankbar, wenn es innerhalb des Landes vorstellbar wäre, dass die Hotels und Restaurants irgendwann wieder aufmachen.

  4. Liebe Audrey,
    es ist nicht so mein Ding, alle Unterkünfte auf 16 Tage im voraus zu reservieren, aber es war von den geplanten Etappenlängen und der Verteilung der Quartiere her in deinem Fall wohl alternativlos. Alles, was mehr als drei Tage in die Zukunft reicht, lasse ich normalerweise offen, um auch bei einer ungünstigen Entwicklung der Witterungsverhältnisse in den Bergen einigermaßen flexibel zu bleiben. Aber wie du erwähnst, im Flach- und Hügelland ist das ein wenig anders und man erlebt da schon manchmal unliebsame Überraschungen (Stichwort: Betriebsurlaub, usw….)

  5. Hallo Audrey
    Du hast ja sogar eine Nacht in meiner Heimat Kirchheim verbracht. Hast du ein bisschen Zeit gehabt dir die Stadt anzusehen ?
    Ich kann es kaum erwarten bis deine Berichte vom Albsteig kommen.

    Grosse aus Kirchheim unter Teck

    1. Hallo Stefan,
      Leider habe ich es nicht bis Kirchheim geschafft, sondern nur bis Dettingen. Ich bin von der Burg Teck runter über einen Serpentinenweg in Richting Streuobstwiesen gelaufen, weil ich die Route abgeändert habe. Das war ein wunderschönes Stück (ich war so begeistert, dass ich davon ausgerechnet keine Bilder gemacht habe). In Dettingen war ich dann bei der Cevapcici-Bude. Das ist leider alles, was ich gesehen habe 🙂
      Und was die Einzelberichte anbelangt, habe ich inzwischen immerhin angefangen. Aber bis zur Veröffentlichung dauert es wohl noch etwas, weil ich erst ein paar auf Halde haben will, damit ich dann auch wirklich wieder jeden Sonntag eine neue Etappe veröffentlichen kann.
      Schönen Sonntag wünsche ich dir
      Audrey

  6. Hallo Audrey,
    bin durch die Suche nach dem albsteig hier reingestolpert und wild begeistert!
    Du hast eine tolle Art, deine Reisen und alles drum herum zu beschreiben, vielen Dank dafür 😄
    Freue mich schon auf die genauere Beschreibung der einzelnen Etappen, da ich den Weg gerne selbst gehen möchte dieses Jahr. Allerdings werde ich mich wohl eher an den „Spaziergangetappen“ orientieren und etwa drei Wochen brauchen, da ich zwar viel wandere aber Anfänger im weitwandern bin 😃 Den albsteig hab ich mir ausgesucht, weil ich Auf- und Abstiege liebe und es so einfach ist unterwegs auszusteigen, wenn es Zuviel wird 🤞🏻

    Viele Grüße Lisa

    1. Hi Lisa,
      freut mich wirklich sehr, dass du dieses wunderschöne Stück Weg gehen möchtest. Ich kann ihn dir nur allerwärmstens empfehlen. Er ist unglaublich schön.
      An den Etappenbeschreibungen sitze ich noch im Anfangsstadium, leider. Es dauert immer so lange, wenn man sich so schlecht kurz fassen kann. Umso schöner, dass du zumindest diesen Beitrag schon gefunden hast und er dir weiter Lust macht.
      Auf und Ab kann er definitiv (so wie der Moselcamino, den ich vor ein paar Jahren gegangen bin). Wann willst du losgehen?
      Weitwandern an sich ist übrigens nicht so viel anders als wandern – nur länger und mit etwas mehr Gewicht 😉
      Wenn du Fragen hast, melde dich gern. Gegebenenfalls kann ich dir schon in Kürze noch ein bisschen mehr über den Weg verraten. Susi vom Podcast Heimat Verliebt (mit Alb-Schwerpunkt) will mit mir über die Wanderung sprechen. Wenn da nichts schief geht, gibt es bald auch Schilderungen auf die Ohren.
      Schönes Wochenende 😎
      Audrey

  7. Hallo Audrey,

    wow, eine sehr ausführliche Seite über deine Planung, gefällt mir sehr gut.
    Da ich plane entweder den Albsteig oder den Altmühl Panoramaweg zu laufen, ist es sehr hilfreich.
    Leider stehen mir nur ca. 7 Tage zur Verfügung. So würde ich von Donauwörth ca. bis Gingen oder Owen kommen. Sind die ersten Etappen auch lohnenswert, oder kommen die schönen Etappen erst in der zweiten Hälfte?

    Danke dir für deine Mühe
    Viele Grüße Michael

    1. Hallo Michael,
      der Albsteig wird in der Mitte am schönsten. Wenn ich nur 7 Tage hätte, würde ich „meine“ Etappen 8-14 laufen.
      Ich fange jetzt zwar zeitnah an, über die einzelnen Tage zu veröffentlichen, aber da das für dich zu knapp werden wird, schau dir doch mal die Bilder auf Komoot an. Das hilft dir vielleicht vorerst, um dir einen Eindruck zu verschaffen.
      https://www.komoot.de/collection/1102784/-albsteig-hw1-365-km-ueber-die-schwaebische-alb
      Mach den Albsteig – der ist wirklich klasse!
      Audrey

      1. Hallo Audrrey,

        Vielen Dank für deine Antwort.
        Das ist eine schwierige Entscheidung, da ich einen Steig am liebsten komplett laufen möchte. Die restlichen Etappen würde ich dann nächstes Jahr laufen.
        Ist natürlich nicht motivierend, wenn ich 7 Tage laufe und wenn es am schönsten wird, abbreche.
        Ich muss mal in mich gehen.

        Viele Grüße
        Michael

  8. Hallo Michael,
    mir hat die Strecke ab Tuttlingen am besten gefallen (ich ging von Tuttlingen nach Donauwörth). Donauwörth und Harburg sind sehenswert, aber wie in Bayern so üblich sind die Wege befestigte Geradeauswege. Schöner und viel mehr Rauf und Runter gibt es im württemberger Teil ab oder bis Tuttlingen.
    Solltest Du Fragen zum Altmühltalpanoramaweg haben – gerne. Der liegt weitwandern fast vor meiner Haustür und ich kenne ihn gut.
    LG
    Monika

    1. Hallo Monika,

      wahrscheinlich sind die ersten Etappen beim Altmühl Panoramaweg schöner, als die ersten beim Albsteig, oder?

      Viele Grüße
      Michael

  9. Hallo Michael,

    das ist natürlich Geschmackssache.
    Der Albsteig ist etwas ursprünglicher und hat mehr „Panorama“, der Altmühltalpanoramaweg hat mehr Sehenswürdigkeiten: Kirchen, Burgen etc.
    Den Albsteig ginge ich ab Donauwörth und würde ev. die erste Etappe bis Harburg mit dem Zug fahren, das reduziert diese geradeaus gehenden befestigten Wege, die ich immer sehr ermüdend finde.
    Wenn Du aber einen „ganzen“ Weg gehen möchtest und nur 7 Tage Zeit hast, dann nimm den Altmühltalpanoramaweg. Die 200 km schaffe ich in 8 Tagen. Die ersten Etappen ab Gunzenhausen sind ruhiger, ab Pappenheim gibt es auch Paddler und Radler. Unbedingt essen und übernachten in der Brauerei in Spielberg. Und – wenn möglich – das Schloss besichtigen. In Pappenheim auf die Burg. In Sollnhofen beim verkauften Großvater übernachten. In Eichstätt einen Weg durch die Altstadt nehmen. In Kinding die Wehrkirche besichtigen und obenrum abkürzen über Hirschberg nach Beilngries. Im Schloss Hirschberg innen links durch die Tür und den kleinen Weg runter nach Beilngries (ich liefere auf Wunsch auch den genauen Weg) – unbedingt innen durch die Altstadt. Dietfurt ist sehenswert, muss aber nicht sein. Von Obereggersberg nicht die Schlaufe gehen, sondern abkürzen und direkt nach Riedenburg. Von dort kannst Du mit dem Schiff nach Kelheim fahren, dann versäumst Du zwar die Klamm und den Donaudurchbruch in Weltenburg und siehst Burg Prunn nur von unten, solltest es aber locker in 7 Tagen laufen können. Falls in Kelheim noch Zeit bleibt, kannst Du immer noch mit dem Schiff nach Weltenburg und zurück.

    Fotos hier: (Vorsicht: viele! Ich habe nicht extra eine Auswahl getroffen)

    https://www.dropbox.com/sh/0rfgwfvcpnha2oz/AACeWf4GRT76wW-gV5A03hW0a?dl=0

    und hier

    https://www.dropbox.com/sh/uvqcex6nu6seh1q/AABZGINerI1vzd4Ynv1QnJr3a?dl=0

    Viel Spaß!
    Monika

  10. Liebe Audrey,
    vielen Dank für die super hilfreichen Informationen die du bereitstellst. Ich habe dieses Jahr im Juni/Juli den Albsteig in 16 Etappen absolviert und zuvor deinen Bericht genau gelesen und mich inspirieren lassen. Sehr hilfreich waren zum Beispiel die Tipps zum Thema Übernachtung.

    Ich dokumentiere meine Reise ebenfalls in einem Blog auf meiner Webseite http://www.drehdensteinum.de/

    Die ersten drei Etappen sind bereits veröffentlicht. Der Rest folgt in den kommenden Tagen und Wochen. Ich freue mich natürlich sehr wenn du den Link in deine Linkliste aufnehmen möchtest.

    Viele Grüße von einem begeisterten Leser deines Berichts.
    Thorsten

    1. Hi Thorsten,
      danke dir für das nette Feedback. Ja, der Albsteig ist schon einer, der Spaß macht, wobei ich dann ja offensichtlich etwas mehr Glück mit dem Wetter hatte als du. Ich werde mir deine Beiträge anschauen und dann gern verlinken. Umgekehrt freue ich mich natürlich ebenfalls, wenn du meinen Beitrag als „Wissensquelle“ bei dir angibst 🙂
      Viel Spaß beim Schreiben und Wandern weiterhin – vermutlich bist du nachher schneller fertig als ich 😉 Bin ja auch bisher nur bis zu Etappe 3 gekommen.
      Audrey

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