Nach dem zweiten Camino: Fisterra – Porto – Leben

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Von Veränderungen, Entschlüssen, der unendlichen Dankbarkeit über das Erlebte und der Frage, was aus mir nach dem zweiten Jakobsweg wurde. Wieso gab es einen Blog, wie geht es mit diesem Blog weiter und wieso könnte mein Blog auch dein Blog werden (Mai 2017 bis heute)

Finisterre, das Ende der Welt, ist erreicht. Mir bliebe als Ziel noch Muxia, dann hätte ich wirklich jeden möglichen Zentimeter mitgenommen, würde aber zeitlich in Engpässe geraten. Diesen besonderen Ort hebe ich mir als Abschluss eines anderen Jakobswegs auf.

Zurück mit der Zeitmaschine

Und so erwache ich nach meiner gestrigen Eskapade um kurz vor sieben in unserem Dreierzimmer. Hana und Dan haben bereits gepackt und stehen in den Startlöchern. Anders als ich werden sie noch nach Muxia gehen. Der Abschied ist hart für mich. Ich habe diese beiden Menschen unglaublich in mein Herz geschlossen, und es fällt mir schwer, sie ziehen zu lassen.

Die Umarmungen fallen lang und herzlich aus. Hana segnet mich auf ihre ganz eigene, bewegende Art. Sollte ich sie vermissen, müsste ich einfach nur zu den Sternen schauen, dann seien sie da, verspricht sie. Dann brechen die beiden auf, und ich stehe da mit meinen Augen voll Tränen und meinem Herzen voller Zuneigung. Sie waren etwas ganz Besonderes für mich.

Um halb neun geht es auch für mich los. Die Menschenmasse, die in den Bus will, ist so riesig, dass ich kurz fürchte, keinen Platz zu ergattern, aber alles geht gut. Auch die Busfahrt ist emotional. Ich fahre durch die Orte, die ich mir in den letzten Tagen erlaufen habe und hänge meinen Erlebnissen nach, während der Bus mich in wenigen Stunden zurückbringt.

Das Gefühl, in einem Fahrzeug zu sitzen, nachdem man so lange gelaufen ist, ist mehr als befremdlich. Es geht alles so schnell, dass man sich in einer Zeitmaschine wähnt. Zwar ist es komfortabel, doch es fehlt die herrliche Möglichkeit, inne- oder anzuhalten, während draußen die Natur vorbeiflitzt. Genau das ist es aber, was ich am Laufen so liebe. Niemand stört mein Tempo, während ich hier wie in einem Sog durch Landschaften gezogen werde und mich plötzlich wieder in Santiago befinde.

Die volle Dröhnung Santiago

Am Busbahnhof spricht mich eine österreichische Dame an, ob ich ihr 30 Cent für den Bus zurück in die Stadt borgen könne. Natürlich helfe ich ihr. Im Gegenzug erzählt sie mir auf der Fahrt von ihrem tollen Hostel. Ihre Dankbarkeit für die Hilfe und ihre Begeisterung für das Hostel gehen so weit, dass sie mich einfach direkt bis vor die Eingangstür eskortiert.

Die Herberge ist wirklich prima. Die Betten haben Vorhänge, der Hospitalero ist wahnsinnig freundlich, alles ist sauber und die Bushaltestelle zum Busbahnhof gleich vor der Tür. Passt hervorragend, wenn ich morgen nach Porto will.

Mein letzter Tag in Santiago vergeht wie im Flug. Ich kaufe Souvenirs, lasse mich treiben und sitze gefühlt den Rest der Zeit auf dem großen Platz vor der Kathedrale und sehe den Menschen beim Ankommen zu.

Platten, die die Welt bedeuten

Ich erkenne jede Gefühlsregung bei den Ankömmlingen wieder und fiebere mit ihnen mit.

Die einen erreichen ihr Ziel voller Freude, halten sich an den Händen, tanzen, lachen, jubeln. Bei ihrem Anblick wandern meine Gedanken zu Tina und Toni, mit denen ich ähnlich angekommen bin. Dann sind da diejenigen, die zusammenbrechen, von Tränen geschüttelt, die auf die Knie sinken und es nicht glaube können.

Und schließlich sind da diejenigen, deren Gesicht leer ist, die innerlich mit den Schultern zucken und dann langsam und schweren Schrittes in eine entlegene Ecke des Platzes schleichen, um sich der Enttäuschung hinzugeben, dass sie angekommen sind und dass dieser besondere Teil ihres Lebens nun zu Ende geht. Auch in diesen erkenne ich mich wieder, denn genauso erging es mir vor einem Jahr.

Lachen und Weinen liegen nah beieinander

Ich könnte stundenlang hier sitzen und dem Wechselspiel der Emotionen zuschauen. Man fühlt sich fast wie ein Stalker, wie man so ungefiltert die Gefühle anderer Menschen einsaugt.

Die Frage nach der Zukunft

Am frühen Nachmittag wende ich mich wieder meinen eigenen Emotionen zu und schreibe so lange Tagebuch, bis ich endlich tagesaktuell bin. Die Frage nach der Zukunft stellt sich mir unweigerlich. Wie geht es mit mir weiter?

Momentan kann ich nur festhalten, dass ich mich auf die nächsten Monate freue. Die Entscheidung, meinen Job an den Nagel zu hängen, fühlt sich immer noch goldrichtig an. Ich freue mich darauf, nach Hause zu kommen, freue mich auf meine Eltern, auf meine Patentante, mit der ich mich bereits zum Kaffee verabredet habe, auf mein Patenkind, danach auf Hamburg und meine Freunde und auf den Sommer, der hoffentlich Einzug halten wird. Außerdem freue ich mich auf die Camino-Effekte, die ja vielfach erst nachträglich eintreten.

Es wird gut werden, das sagt mir mein Bauch, auch wenn ich keinen blassen Schimmer habe, was mich erwartet.

Einmal mehr wird mir klar, wie glücklich ich mich schätzen kann, dass ich diese Reise machen konnte. Mein Körper hat einmal mehr durchgehalten, mein Kopf sowieso, aber auch mein Mut und meine Offenheit waren mir eine große Hilfe.

Das Riesenrad, an dem ich vorbeilaufe, symbolisiert meine Situation in Perfektion. Es ist reich an Farben und dreht sich immer weiter, so wie das Leben.

Rückreise

Am nächsten Tag geht es per Alsa-Bus nach Porto. Während der Fahrt komme ich ins Gespräch mit einer Deutschen, die gerade den Camino Frances abgeschlossen hat und schneller war als gedacht. Ich erzähle ihr von meinem Weg und sie entscheidet spontan, dass sie noch ein paar Tage auf dem Caminho Portugues laufen wird. Ich überlasse ihr meinen Reiseführer, und sie verspricht, ihn mir zurückzuschicken (was sie dann tatsächlich auch getan hat).

In Porto bemerken wir, dass ihr Hostel und mein AirBnB quasi gegenüber voneinander liegen. Wieder so eine kleines bisschen Camino-Magic, stellen wir lachend fest und sitzen daraufhin noch zwei Stunden in Cafés, bis jede in ihre Unterkunft geht. Ich kann mir das Lachen kaum verkneifen, als ich meine Gastgeberin treffe. Sie sieht aus wie Tina Turner.

Später mache ich mich auf den Weg zu Ana-Sofia, in deren Apartment ich die ersten Tage in Porto zusammen mit meinen Eltern gewohnt habe. Meine Mutter hatte meine Handtasche hier stehen lassen, die ich mir nun abhole. Nach einem ausgedehnten Plausch mit meiner Ex-Gastgeberin, schlendere ich durch die Stadt.

Es ist herrlich, sich treiben zu lassen. Ich nehme meine Lieblingsecken mit, genieße den Blick von der Brücke und setze mich auf die Terrasse einer Bar, wo ich mir einen Gin Tonic schmecken lasse. Das Leben ist mal wieder herrlich.

Wo ist Dreiwettertaft, wenn man ihn braucht?

Den Camino auf diese Weise ausklingen zu lassen, erweist sich als perfekt für mich. Ich komme mir in meinem Wanderoutfit zwar ziemlich underdressed vor (immerhin habe ich ausnahmsweise eine Handtasche!), aber es hilft, nicht Holter die Polter ins normale Leben zurückzustolpern, sondern noch ein bisschen seinen Gedanken nachzuhängen.

An der Kathedrale angekommen, hole ich das fehlende Anfangsstück des Caminos nach und laufe bis zu meinem Einstiegspunkt am Fluss. Diesmal finde ich die Markierungen sogleich und hüpfe lachend die Stufen vor der Kathedrale abwärts. Laufen ohne Rucksack hat durchaus seine Vorteile.

Bis zum Sonnenuntergang streune ich durch die Stadt. Porto verabschiedete sich standesgemäß mit einer zauberhaften Silhouette und dennoch oder gerade deswegen fällt mir der Abschied leicht. Es ist Zeit. Zeit für etwas Neues.

Zurück ins normale Leben

Am nächsten Tag fliege ich nach Köln, fahre noch ein Stündchen Bahn und lasse mich dann von meinen Eltern abholen. Auf dem Weg nach Hause besuchen wir meine Patentante, wo ich, um einen Unterstützer an meiner Seite reicher, die Bombe platzen lasse. Ich werde kündigen – und zwar ohne etwas Neues zu haben.

Die wichtigsten Frauen in meinem Leben 🙂 Patentante links, Mama rechts

Während meine Tante meinen Beschluss begrüßt, meine Mutter ihn irgendwie hinnimmt, hat mein armer Vater zu kämpfen. Er schläft die nächsten Nächte kaum. Der Gedanke, dass seine Tochter eine unbefristete Position ohne etwas Neues in der Hinterhand einfach kündigt, will ihm nicht in den Kopf. Ich fahre derweil nach Hamburg.

Schon wenige Tage später bin ich wieder im Büro. Der übliche Wahnsinn dort bestätigt mich komplett. Kaum ist mein Chef eine Woche später aus dem Urlaub zurück, reiche ich die Kündigung ein. Was mir diesen Schritt enorm erleichtert, ist die Tatsache, dass ich ein paar Tage zuvor den quasi perfekten Job erspäht habe.

Music was my first love

Kaum von meinem Weg zurück wird mir ein Jobgesuch bei LinkedIn angezeigt. Spotify brauche in Hamburg Sales-Leute. Ich denke wirklich, der liebe Gott meldet sich persönlich und winkt mit dem Zaunpfahl. Da kommt alles zusammen, was ich will! Die Stellenanzeige schreit quasi meinen Namen. Sie ist in der richtigen Stadt, setzt auf meine Kernkompetenzen und – und das ist das Wichtigste – sie ist der Inbegriff von Musik, von dem was ich am meisten liebe. Habe ich nicht auf dem Camino davon geträumt, etwas mit Musik zu machen? Hallo Peng – das kann alles kein Zufall sein.

Als ich meine Bewerbung abschicke, bin ich der festen Überzeugung, dass es klappen wird. Alles andere ist einfach unvorstellbar. Mit dieser Vision im Hinterkopf fällt es mir leicht, sämtliche Fragen meines Chefs nach dem Warum meines Abgangs nach zehn Jahren zu beantworten. Ich erzähle von der Liebe zur Musik, statt zu sagen, was mich wirklich stört.

Nun, was soll ich sagen – Spotify hat abgesagt. Das schöne Wörtchen „überqualifiziert“ fiel. Und damit erledigte sich auch (vorerst) der Traum davon, etwas mit Musik zu machen. Stattdessen finde ich einen interessanten Job in der Marktforschung. Das liegt mir sicherlich nicht ganz so sehr am Herzen wie die Musik, aber vielleicht ist das auch gar nicht so schlimm.

Heute glaube ich, dass es durchaus Vorteile hat, wenn man die Dinge, die man am meisten liebt, nicht gegen Bezahlung machen muss, sondern weil man sie machen will, so dass sie ihren Zauber behalten.

Arbeiten, laufen, schreiben

Ich kündige so, dass mir zwischen den beiden Jobs 6 Wochen bleiben. Mitte September habe ich meinen letzten Arbeitstag, der mit einem rauschenden Abschiedsfest endet. Wenige Tage später mache ich mich an die nächste Fernwanderung. Diesmal soll es Deutschland werden, und so knöpfe ich mir den Mosel-Camino und den Rheinsteig vor und laufe 500 Kilometer durch unser Land. Man kann ja nicht immer nur durch Spanien pilgern.

Es wird eine schöne Tour, aber sie hat mit dem, was ich von meinen beiden Caminos kenne, wenig zu tun. Die Anstrengung und die Begeisterung für die Natur bleiben, doch was fehlt, sind die Menschen, die klugen Satzfragmente, die in einem weiterarbeiten, die geteilten Erlebnisse, das Lachen, das gemeinsame Essen und die Nächte in Schlafsälen.

Es ist ein Blog

Als ich wieder im Lande bin, treffe ich eine folgenschwere Entscheidung: ich werde meine Deutschlandtour in einen Blog packen, weil ich so wenig über diese beiden Wege als am Stück gelaufene Fernwanderungen auf anderen Blogs finden konnte.

Das war vor zwei Jahren.

Seitdem sitze ich jeden Sonntag am Rechner und veröffentliche einen Beitrag.

Heute bin ich wieder am Ende einer Reise angekommen. Ich habe fast alles mit euch geteilt, was ich erlaufen habe. Einzig der Camino del Norte fehlt noch. Da ich diesen aber erst zu zwei Dritteln gelaufen habe, und die letzten Etappen erst wenige Wochen zurückliegen, möchte ich noch ein wenig warten, bevor ich auch diese Reise für euch nacherzähle.

Die Resonanz auf meine Beiträge, die mich jeden Sonntag erwartet, überwältigt mich jede Woche aufs Neue. Wie viele von euch hinterlassen mir ihre Eindrücke, ihre Begeisterung und ihre persönlichen Geschichten! Die einen sind den Weg bereits gegangen und finden sich in meinen Erzählungen wieder, andere haben ihn noch vor sich und bedanken sich, dass sie nun eine ungefähre Ahnung davon haben, was sie erwarten wird. Die meisten haben das Gefühl, dass sie mich kennen.

Mich macht das immer wieder sprachlos, und ich möchte mich an dieser Stelle herzlich dafür bedanken.

Sharing is Caring – ihr seid die Zukunft

Dieser rege Austausch hat in mir eine Idee reifen lassen, die ich für meine „Sommerpause“ bis zum Camino del Norte nutzen möchte. Ich würde meinen Blog gern für die Erlebnisse anderer Pilger öffnen. Es gibt so viele, tolle Geschichten, die darauf warten, geteilt zu werden. Doch nicht jeder wird sich deswegen gleich seinen eigenen Blog zulegen.

Wieso also nicht einen bereits existierenden Blog dafür nutzen? Wieso nicht diesen Blog?

Ich möchte denjenigen von euch, die schon gelaufen sind, die Möglichkeit geben, eure eigenen Camino-Geschichten zu erzählen, eure Erlebnisse mit anderen zu teilen, eure Erfahrungen weiterzugeben. Denn diejenigen, die noch auf ihren ersten Camino hin fiebern, sollen sehen, dass auch andere die wundervollen Dinge, die ich erlebt habe, erfahren durften, weil eben genau das den Camino ausmacht.

Mir gefällt die Vorstellung, dass meine Leser nicht nur auf meinen Eindrücken und Erlebnissen sitzen bleiben, sondern den Weg auch noch einmal durch jemand anderes Brille wahrnehmen können.

Freiwillige vor

Damit das klappt, bin ich auf euch angewiesen. Ich weiß, dass unter meinen Lesern viele sind, die den Camino selbst gegangen sind. Auf euch zähle ich an dieser Stelle – sonst wird nichts aus dem Projekt.

Wie beim guten, alten Steckbriefbuch werde ich ein Raster von Fragen entwerfen, damit die Sammlung einen roten Faden bekommt. Jeder, der mitmachen will, sucht sich eine bestimmte Anzahl Fragen aus und schreibt seine Geschichte dazu.

Wenn du Interesse hast, melde dich bitte bei mir – sei es hier auf dem Blog, auf Facebook oder per Mail an audreyimwanderland@gmail.com. Und falls die Idee nicht zündet, geht der Blog tatsächlich in die verlängerte Sommerpause, auch das wäre zu verkraften 🙂

 

Feedback verzweifelt gesucht

Jetzt bin ich wirklich an deiner Meinung interessiert! Ist das Ganze eine Schnapsidee? Hättest du überhaupt Lust, die Geschichten anderer Pilger hier zu lesen? Kannst du dir vorstellen, deine eigene Geschichte beizusteuern? Welche Fragen würdest du auf jeden Fall stellen wollen?

Dein Feedback ist so wichtig wie nie. Lass mich also bitte unbedingt wissen, was du davon hältst.

Ich muss das weitersagen
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16 Gedanken zu „Nach dem zweiten Camino: Fisterra – Porto – Leben&8220;

  1. Ich finde den Plan zu einem offenen Blog verdammt gut. Mir haben die ganzen Reiseberichte die letzten Monate Wartezeit bis zum Start meines eigenen Jakosbweg versüßt.
    Das Projekt muss natürlich von dir moderiert werden, damit es nicht ausufert. Ich hoffe damit lädst du dir nicht zu viel Arbeit auf.
    Wenn ich meinen ersten Weg hinter mir habe und dieser in Ruhe in mir nachklingen konnte, dann schreibe ich gerne auch ein paar Zeilen dazu und schicke sie dir! Irgendwann Anfang nächsten Jahres vermutlich. 🙂

    1. Hey Marc,
      Das höre ich gern, auch dass du selbst mitmachen wirst. Bin gespannt, was da dann kommt. Ja, moderieren würde ich es auf jeden Fall, mit Sicherheit auch ein wenig bearbeiten. Es muss schon noch irgendwie zu meinem Stil passen. Aber ja, ich finde es auch nes Projekt, zumal die meisten Peregrinos gern von ihren Erlebnissen erzählen.
      LG

  2. Hallo Audrey,

    es war wieder einmal schön, deine Reise zu verfolgen aber insbesondere auch die Nachbetrachtung zu lesen. Aber dennoch möchte ich ein besonderes Kompliment und meinen Respekt dem Kommentar zu einem Foto wirdmen. Auf die Idee „Dreiwettertaft“ zu diesem Bild muss man erst einmal kommen. Aber es zeigt mir einmal mehr, wie nah wir gedanklich manchmal beieinander sind (uns insbesondere, weil wir uns gar nicht kennen….)

    Beste Grüße vom Niederrhein
    Marcus

    1. Großartig, Marcus, Danke 🤣🤣
      Es gibt drei Bilder und das ist noch dasjenige, auf dem die Frisur am wenigsten fliegt.
      Was hältst du von der Projektidee? Das würde mich ja auch noch interessieren!
      LG in die alte Heimat,
      Audrey

      1. Hallo Audrey,

        ich hatte sehr bewußt in dem ersten Beitrag nichts dazu geschrieben, da ich zunächst den „Bienchen-Stempel“ für das „Dreiwettertaft“ vergeben wollte.

        Ich finde die Idee klasse, wobei auch ich dafür wäre, dass du die Beiträge zunächst sichtest und so die Kontrolle behälst. Und – ja – ich wäre in jedem Fall mit einem Beitrag dabei…

        Beste Grüße
        Marcus

        1. Ich bin halt immer so ungeduldig 😀
          Bei uns gab es Fleißblümchen, vermute, der Bienchen-Stempel funktioniert so ähnlich?
          Und toll, dass du dabei bist. Wird gleich auf meiner heimlichen Liste vermerkt.
          Die Kontrolle behalte ich definitiv. Ich lade dann ja schließlich sonntags die Beiträge hoch, redigiere sie ein bisschen etc. Mal schauen, wie die Resonanz ist. Wenn ich nicht mindestens 10 Leute finde, die darauf Lust haben, lohnt es sich nicht 🙂

  3. Ich hab auch schon mit der Idee geliebäugelt Teile meines Caminos zu veröffentlichen und da ich nicht noch einmal ein Buch schreiben möchte und selbst auch keinen Blog habe wär das eine schöne Idee 🙂

    Liebe Grüße
    Marco

    1. Das freut mich wirklich. Die Idee mit dem Buch spukt mir auch schon länger im Kopf herum. Bei mir ist es andersrum: da ich schon den Blog habe, muss ich ihn „nur noch“ auf ein Buch runterkürzen.
      Das heißt, du würdest mitmachen?

      Kleine Randnotiz: Ich finde es wirklich bezeichnend, dass ich heute mit verschiedensten Herren schreibe, deren Name mit Marc- beginnt. Und dann auch noch alle mit c.
      Ihr macht mich fertig 😀

  4. Warum denn nicht sich breiter aufstellen, andere Geschichten und Erlebnisse mit einbauen. Ich finde die Idee gut und würde mal in meiben noch frischen Erinnerungen kramen… 😊

  5. Hallo Audrey,

    ich wäre auf jeden Fall dabei, Abgesehen davon, dass ich gerne darüber lese, was andere auf ihren Wegen erlebt oder gefühlt haben, fände ich es spannend, zu bestimmten Fragestellungen die verschiedenen Berichte oder Meinungen anderer Pilger zu lesen.

    Welche Form hast Du Dir denn vorgestellt? Gastbeiträge einzelner Autoren, die jeweils auf die Fragen eingehen oder möchtest Du jede Woche die Antworten auf eine bestimmte Frage sammeln und dann zusammen in einem Beitrag veröffentlichen? Beides hätte Charme, finde ich. Wobei ich bei ersterem an den Podcast „Frau Bauerfeind hat Fragen“ denken muss, das eskaliert da dann immer ein wenig 😅

    Du kannst ja im Pilger-Forum ein wenig die Werbetrommel für Deine Idee rühren. 10 Teilnehmer finden sich da doch ganz bestimmt auch sehr schnell.

    Viele Grüße
    Stefan

    1. Hi Stefan,
      jede Woche eine Frage und dann von allen Antworten einsammeln, scheint mir zu aufwändig.
      Die Idee ist, dass es einen Fragenkatalog von insgesamt 20-30 Fragen gibt.
      5 davon sind gesetzt, die muss jeder beantworten.
      Weitere 5-10 kann man dann frei wählen, damit es nicht zu langweilig wird. Am Ende hat dann jeder, der Lust hatte, seinen „eigenen“ Beitrag.
      Platz für Lieblingsbilder sollte es ebenfalls geben.

      Am Ende entscheide aber immer ich, ob ich den „Steckbrief“ spannend genug finde, um ihn dann auch zu veröffentlichen. Es muss ja irgendwie noch ein Mehrwert für die Leser sein. Dafür stecke ich zu viel Zeit und Liebe in meine eigenen Texte.

      Bei der Suche nach den richtigen Fragen werde ich auf jeden Fall mal die Pilgerforen abklappern.
      Gerade Pilger-Neulinge schlagen sich ja mit einer Menge Fragen rum. Das hilft sicher. Ein paar Ideen habe ich natürlich auch selbst.

      Ich musste von der Richtung an Moritz von Uslar und „100 Fragen an…“ denken. Ganz so viele möchte ich den lieben Menschen nicht zumuten 😉

      Mal schauen, ob die Idee Fahrt aufnimmt. Ich finde sie selbst ganz charmant und eure ersten Reaktionen sind vielversprechend.
      Werde nächste Woche noch mal einen separaten Beitrag dazu machen. Das hier war erstmal nur ein vorsichtiges Abtasten

  6. Hallo Audrey,
    Top-Idee mit dem offenen Blog. Ich habe inzwischen den Frances, wie schon damals gemailt abgeschlossen. Ich bin in 31 Tagen mit einem guten Freund den Weg von St. Jean aus gegangen und ab Astorga kam meine Frau dazu.
    Also schicke mir gerne mal deinen Fragenkatalog zu, ich spiele dann „Versuchskarnickel“🐇
    Gruß Norbert
    Mailadresse folgt per PN

  7. Liebe Audrey, ich finde, das ist eine sehr schöne Idee. Ich bin ja selbst noch in den Camino-Vorbereitungen für 2020, und versüße mir die Wartezeit mit Berichten vom Weg und den Menschen, die der Camino mitnimmt. LG Sonja

    1. Liebe Sonja,
      Ich freu mich ehrlich gesagt auch schon total auf die Umsetzung. Der Beitrag für morgen ist fertig und mega schön geworden 🙂
      Bin gespannt, wie er Dir gefällt.
      LG
      Audrey

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